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Selank — Fachliche Notizen

Von Redaktion · veröffentlicht 2026-07-23 · zuletzt geprüft 2026-08-01 · Info

Zu Selank wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.

Geprüft am 2026-08-01. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.

Anwendung und Handhabung

Die Integration der zuletzt genannten Gruppe war mit erheblichen Spannungen verbunden; vor allem während der 1950er Jahre kam es immer wieder zu „Konflikten zwischen Altkommunisten und Wirtschaftsfunktionären“, die „als ehemalige NSDAP-Mitglieder der SED beigetreten waren und weiterhin wie lokale Honoratioren auftraten“. Ehemalige NSDAP-Mitglieder konnten in der SED weiterhin hohe Posten erlangen; so wurden Anfang der 1960er Jahre mit Werner Wittig und Fritz Müller zwei ehemalige Nationalsozialisten 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Potsdam respektive Leiter der ZK-Abteilung Kader. Zu Beginn der 1950er Jahre sank die Zahl der Mitglieder weiter, mit jährlichen Verlusten im zweistelligen Prozentbereich. Die meisten wurden aus der Parteiliste gestrichen, weil sie den Beitrag nicht zahlten. Dies war eine beliebte Möglichkeit, stillschweigend auszutreten, da man dadurch inquisitorische Fragen nach den Gründen vermeiden konnte. Der absolute Tiefstand wurde 1952 mit 1.125.691 Mitgliedern erreicht.

Quellen: de.wikipedia.org

Qualität und Analytik

Die soziale Zusammensetzung der Mitglieder unterlag von Anfang an einem starken Wandel. Ab 1946 nahm der Anteil der Arbeiter unter den Mitgliedern, der 1946 noch fast 55 % betragen hatte, beträchtlich ab. 1959 war der Anteil der Angestellten mit ebenfalls rund einem Drittel fast genauso hoch wie der der Arbeiter. Obwohl die Mitgliederwerbung unter Arbeitern weiter intensiv betrieben wurde, zeigt sich darin die Funktion der SED als dominierende Staats- und Verwaltungspartei. Für diese war es wichtig, dass möglichst alle Funktionen in der Verwaltung und der Wirtschaft politisch von ihr beherrscht wurden. Um äußerlich den Anschein einer Arbeiterpartei zu erhalten, wurden aufgrund eines Sekretariatsbeschlusses ab 1962 hauptamtliche Funktionäre der Partei und ihrer Organisationen und auch bewaffneter Organe in der Statistik als Arbeiter aufgeführt. Somit ist diese für die Folgejahre wenig aussagefähig. Es gelang der Partei nie, eine breitere Verankerung in der Arbeiterschaft zu erreichen. Der Frauenanteil in der Partei lag, bedingt durch die deutsche geschichtliche Entwicklung, in der nur wenige Frauen in Parteien organisiert waren, 1950 bei 21,5 % und konnte bis 1960 trotz aller Versuche der Parteiführung, ihn zu erhöhen, nur unwesentlich auf 23,5 % erhöht werden. Die SED war in ihren Anfangsjahren, wie schon ihre Vorgängerparteien, in Relation zur Gesamtbevölkerung überaltert.

Quellen: de.wikipedia.org

Lagerung und Stabilität

Gegründet wurden die meisten Parteien von Altmitgliedern aus der Zeit vor 1933, und insgesamt war die Bereitschaft jüngerer Männer, sich nach Krieg und oft Gefangenschaft politisch zu betätigen, gering, so dass 1946 nur 8,8 % der Mitglieder jünger als 30 Jahre waren. Nachdem sich dieser Wert, bedingt durch intensive Anwerbung jüngerer Mitglieder, bis 1948 auf 16,7 % erhöht hatte, sank die relative Zahl jüngerer Mitglieder bis 1960 auf 9,3 % der bis 25-Jährigen, unter Berücksichtigung des von 21 auf 18 Jahre vorverlegten Eintrittsalters. Im weiteren Bestehen gelang es der SED, verstärkt jüngere Mitglieder aufzunehmen. 1970 waren 19,4 % und 1986 23,6 % der Mitglieder jünger als 30 Jahre. Zurückzuführen ist das darauf, dass Parteimitglieder bessere gesellschaftliche und berufliche Aufstiegschancen hatten. Besonders Parteifunktionäre, die als Staats- und Wirtschaftskader als politische Bürokraten agierten, genossen materielle und immaterielle Vorteile, zu denen die Mehrheit der Bevölkerung keinen Zugang hatte. Im Juni 1971 hatte die Partei 1.909.859 Mitglieder. Insbesondere vor Parteitagen wurde in den Folgejahren die Mitgliederwerbung intensiviert und 1975 waren es erstmals über zwei Millionen Mitglieder und Kandidaten. 1987 erreichte der Mitgliederstand seinen Höchstwert mit 2.328.331. Das entsprach ungefähr jedem sechsten DDR-Bürger über 18 Jahren. 1989 begann sich der Abwärtstrend schon im ersten Halbjahr abzuzeichnen, in dem schon Tausende ihre Mitgliedschaft kündigten. Im Sommer verstärkte sich dieser Trend mit ungefähr 100.000 Austritten zwischen August und Oktober.

Quellen: de.wikipedia.org

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Praktische Hinweise

In einer zweiten Austrittswelle in den Monaten Oktober/November folgten weitere 220.000, bevor eine regelrechte Flucht aus der Partei begann, in der bis Ende Januar 1990 insgesamt 907.480 die SED verließen. Klaus Schroeder bezeichnet die DDR als Land der „kleinen Leute“, da Personen bürgerlicher Herkunft kaum Aufstiegschancen hatten, und deshalb insbesondere in der Führungsebene ehemalige „kleine Leute“ regierten. Diese sicherten nach ihrem Aufstieg für sich und ihre Klasse Privilegien.

Quellen: de.wikipedia.org

Häufige Fragen

Was ist Selank?

Selank wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.

Wie wird Selank in der Literatur untersucht?

Die Forschung zu Selank arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.

Worauf sollte man bei Selank achten?

Entscheidend sind Reinheit und Analytik (HPLC, Massenspektrum), korrekte Rekonstitution sowie sachgerechte Lagerung. Angaben zur Reinheit gehören immer zum Produkt.%!(EXTRA string=Selank)

Welche Unsicherheiten gibt es bei Selank?

Nicht jeder Mechanismus ist belegt, und Einzelstudien sind keine Gesamtevidenz. Diese Seite markiert offene Fragen ausdrücklich statt sie als gesichert darzustellen.%!(EXTRA string=Selank)

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